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Der Bärlauch blüht im Nationalpark Hainich

Pressemitteilungen vom

Bärlauch

In diesem Jahr blüht der Bärlauch witterungsbedingt sehr spät und etwas weniger üppig. Foto: Cornelia Otto-Albers

Sehr spät und etwas weniger üppig

Feiner Knoblauchduft macht sich auch im Mai dieses Jahres im Hainich breit und Kenner wissen sofort: Die Bärlauchblüte hat begonnen. Auf dieses Schauspiel der Natur warten jedes Jahr zahlreiche Hainich-Fans in nah und fern. Verständlich, denn auf den Muschelkalkböden des Hainich gedeiht dieses einheimische Lauchgewächs prächtig und zaubert einen weißbedeckten Boden in den nun leuchtend grünen Wald.

"In diesem Jahr startet die Bärlauchblüte witterungsbedingt zwei bis drei Wochen später als im Durchschnitt. Auch fällt sie nicht ganz so üppig aus. Aber insbesondere in den Tälern, wie beispielsweise dem Langen Tal, sind schöne Bärlauchteppiche zu bestaunen", sagt der stellvertretende Nationalparkleiter Rüdiger Biehl.

Das Schauspiel wird noch maximal 10 Tage zu bewundern sein. Danach fallen die Blüten in sich zusammen und die grünen Blätter verfärben sich gelb. Am Waldboden wird es in den kommenden Monaten dunkler, denn das Kronendach der Buchen schließt sich. Nach dem Bärlauch ist der Auftritt der Frühblüher für dieses Jahr vorbei.

Eine Wanderung im Nationalpark lohnt sich in diesen Tagen also ganz besonders. Empfehlenswert sind die Rundwanderwege "Welterbepfad" ab Wanderparkplatz Craulaer Kreuz, "Saugrabenweg" ab Wanderparkplatz Am Zollgarten und der "Qualitätsweg Hünenteich" ab Wanderparkplatz Fuchsfarm, um die blühenden Bärlauchbestände zu sehen.

Cornelia Otto-Albers
Pressesprecherin

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