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Der Bärlauch steht im Nationalpark Hainich in voller Blüte

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Solch wunderschöne Blütenteppiche zaubert der Bärlauch derzeit im Nationalpark Hainich auf den Waldboden. Foto: Cornelia Otto-Albers

Weiße Blütenteppiche und saftiges, frisches Grün trotz Trockenheit

Endlich ist es soweit - der Bärlauch steht im Nationalpark Hainich derzeit in voller Blüte und erfüllt den Wald mit einem feinen Knoblauchduft. Auf dieses Schauspiel der Natur warten jedes Jahr zahlreiche Hainich-Fans in nah und fern. Verständlich, denn auf den Muschelkalkböden des Hainich gedeiht dieses einheimische Lauchgewächs prächtig und zaubert einen weißbedeckten Boden in den nun leuchtend grünen Wald.

"Nachdem die Bärlauchblüte im vergangenen Jahr trockenheitsbedingt komplett ausblieb, freuen wir uns über die weißen Blütenteppiche in diesem Jahr ganz besonders. Vermutlich hat ihm der feuchte Jahresbeginn gut getan. Aufgrund des warmen Aprils ist der Bärlauch 2020 allerdings recht früh dran", sagt Nationalparkleiter Manfred Großmann. Das Schauspiel wird 10 bis 14 Tage zu bestaunen sein. Danach fallen die Blüten in sich zusammen und die grünen Blätter verfärben sich gelb. Am Waldboden wird es in den kommenden Monaten dunkler, denn das Kronendach der Buchen schließt sich. Nach dem Bärlauch ist der Auftritt der Frühblüher für dieses Jahr vorbei.

Eine Wanderung durch den Nationalpark lohnt sich in den nächsten Tagen also ganz besonders – coronabedingt natürlich mit dem gebührenden Abstand. An den Wanderwegen Craulaer Kreuz, Bummelkuppenweg, Saugraben oder am Naturpfad Thiemsburg wächst der Bärlauch besonders üppig. Verbinden kann man eine Wanderung mit einem Besuch im Wildkatzendorf Hütscheroda oder auf dem Baumkronenpfad, die ab sofort wieder geöffnet haben. 

Cornelia Otto-Albers
Pressesprecherin

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