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Märzenbecher stehen in voller Blüte

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Reigen der Frühblüher eröffnet

"Alles freuet sich und hoffet, wenn der Frühling sich erneuert." Ganz in Sinne dieses Ausspruchs von Friedrich Schiller ist es gut vorstellbar, dass sie in diesem Jahr ganz besonders herbeigesehnt wurden: die Märzenbecher. Nicht ohne Grund werden diese eleganten Pflanzen auch Märzglöckchen genannt. Sie läuten alljährlich den Frühling ein und eröffnen damit den Reigen der Frühblüher. Im Hainch stehen sie derzeit in voller Blüte.

"Ein Ausflug in den Nationalpark ist immer wunderschön - und derzeit ganz besonders. Ein Genuss für alle Sinne ist es, wenn die Sonne scheint, die Vögel zwitschern und die weißen Märzenbecher leuchten", schwärmt Nationalparkleiter Manfred Großmann und verrät gleichzeitig die besten Stellen zum Anschauen der weißen Blüten: auf dem Naturpfad Thiemsburg entlang des Steingrabens, am Gänsekropf auf dem Waagebalkenweg zwischen Weberstedt und Pfad der Begegnung und am Gänserasen im Langen Tal auf dem Wanderweg Craulaer Kreuz.

Nur wenige Wochen stehen den Frühblühern für die Entfaltung ihrer Blätter und Blüten, für die Befruchtung und Samenreife zur Verfügung. Sie nutzen die sonnenlichtreiche, laubfreie Zeit, denn ab Mai wird es wieder dunkel am Waldboden und die Buchen schließen ihr Kronendach. Dann ist der Auftritt der Frühblüher vorbei.

Die Nationalparkverwaltung bittet ausdrücklich, die Märzenbecher vom Wanderweg aus anzuschauen, zum einen, um die Pflanzen nicht zu beschädigen und zum anderen, da unter dem Laub bereits der Bärlauch wächst.

Cornelia Otto-Albers
Pressesprecherin

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